Teile, aus denen eine Karosserie besteht, lassen sich grob in vier Kategorien einteilen: Außenblechteile, Strukturteile, Fahrgestellteile und Verstärkungsteile. Jede Kategorie erfüllt unterschiedliche funktionelle Anforderungen und erfordert einzigartige mechanische Eigenschaften.
Eine Fahrzeugkarosserie besteht hauptsächlich aus vier Arten von Komponenten: Außenverkleidungsteilen, Karosseriestrukturteilen, beweglichen Fahrgestellteilen und Verstärkungsteilen. Diese Komponenten sind für unterschiedliche Einsatzszenarien konzipiert und verfügen daher über unterschiedliche mechanische Eigenschaften.
Stahlwerkstoffe für äußere Karosserieteile müssen sich durch hervorragende Formbarkeit, Zugfestigkeit, Duktilität, Beulenfestigkeit und Korrosionsbeständigkeit auszeichnen.
Karosseriestrukturteile benötigen Stahl, der sich durch qualifizierte Formbarkeit, hohe Strukturfestigkeit, gute Absorptionsleistung bei Aufprallenergie, stabile Ermüdungsbeständigkeit, Korrosionsbeständigkeit und gute Schweißbarkeit auszeichnet.
Für bewegliche Teile des Fahrgestells müssen die aufeinander abgestimmten Stahlplatten eine gute Formbarkeit, feste Steifigkeit, konstante Ermüdungsbeständigkeit, Korrosionsbeständigkeit und eine gute Schweißleistung aufweisen.
Bei Karosserieverstärkungsteilen sind die Absorptionsfähigkeit bei Aufprallenergie und die stabile Schweißbarkeit die beiden wichtigsten Eigenschaften der verwendeten Stahlwerkstoffe.
