Wichtige mechanische Indikatoren für mildStahlplatteumfassen Zugfestigkeit, Streckgrenze, prozentuale Bruchdehnung, plastisches Dehnungsverhältnis und Kaltverfestigungsexponent.
Herkömmliche kohlenstoffarme Stahlplatten bieten eine Zugfestigkeit zwischen 270 MPa und 410 MPa, gepaart mit einer Streckgrenze zwischen 140 MPa und 280 MPa. Seine Bruchdehnung beträgt nicht weniger als 28 %, was ein Materialmerkmal mit geringer Festigkeit und hervorragender Duktilität darstellt.
Das plastische Dehnungsverhältnis oder der R-Wert spiegelt die ungleichmäßige Verformungsleistung in verschiedenen Richtungen des Stahlblechs wider. Ein höherer r-Wert bedeutet, dass sich das Material entlang seiner Dickenrichtung leichter verformt, ohne dass es zu einer übermäßigen Ausdünnung kommt, was große Vorteile bei der Tiefziehumformung mit sich bringt.
Der Verfestigungsexponent, auch n-Wert genannt, beschreibt den Widerstand des Materials gegen weitere plastische Verformung. Ein größerer n-Wert trägt dazu bei, dass das Blech eine lokale Ausdünnung vermeidet, und vereinfacht komplexe Umformprozesse.
KohlenstoffarmStahlplattezeichnet sich durch eine hervorragende Tiefziehfähigkeit aus. Interstitialfreier Stahl sticht in dieser Kategorie mit einem R-Wert über 2,0 und einem N-Wert über 0,2 hervor. Fachleute aus der Industrie nennen diesen Typ oft „Double-Two-Stahl“, da er die strengen Umformstandards für Automobilaußenbleche vollständig erfüllt.
Aufgrund seines minimalen Kohlenstoffgehalts weisen kohlenstoffarme Stahlbleche eine schlechte Härtbarkeit auf. Beim Schweißen entstehen selten Risse und es bietet eine zuverlässige Schweißleistung, die sich ideal für Massenpunktschweiß- und Lichtbogenschweißvorgänge an Karosserierahmen von Automobilen eignet.
Außerdem weist das Material eine geringe Oberflächenhärte auf. Es unterstützt das Biegen mit einem kleinen Biegeradius und verhindert Risse beim Falten, wodurch eine hervorragende Biegefähigkeit gewährleistet wird.
